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Leonbronn

Der Ort liegt am Beginn des noch engen Zabertals. Der Riesenbach als Zufluss der Zaber durchläuft den alten Ortsteil. Urkundlich wird er 1289 erstmal als Lincbrunnen erwähnt und teilte später weitgehend die Geschichte von Zaberfeld. Im 14. und 15. Jahrhundert hatten auch die Herren von Wunnenstein, Dürrmenz, Talheim, Enzberg und Urbach Anteile der Gemarkung als württembergisches Lehen.

1971 bildeten die Gemeinden Leonbronn und Ochsenburg die neue Gemeinde Burgbronn; durch die Gemeindegebietsreform kam dann 1975 der Zusammenschluss mit Zaberfeld und Michelbach zustande.

Ebenfalls in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die Wohngebiete Hühnerpfad und Steingrube erschlossen, die über dem alten Ortskern auf einer Anhöhe liegen. Durch das Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer konnte die Leichenhalle auf dem Leonbronner Friedhof im Jahr 2001 in über 1000 Arbeitsstunden vergrößert werden. Im Zuge des Sanierungsgebietes im Ortskern wurde das Bürgerhaus im Jahr 2009 saniert und erweitert. Gleichzeitig wurde in unmittelbarer Nähe Parkraum für die Besucher geschaffen.

Die evangelische Jakobuskirche in Leonbronn ist mit dem charakteristischen Kirchturm besonders sehenswert. Gleich nebenan im Kirchgarten steht ein bemerkenswert dicker Steintisch, umgeben von vier Steinbänken. Dies war früher der Gerichtstisch für das Zehntgericht und befand sich ursprünglich bei dem abgegangenen Weiler Möderhausen. Er steht unter Denkmalschutz und ist ein Zeuge längst vergangener Zeiten. Unter Denkmalschutz stehen auch das ehemalige Pfarrhaus in der Kirchgasse 15 und das neue Pfarrhaus in der Friedhofstraße 35. Sie sind ebenfalls einen Besuch wert, da sie für bemerkenswerte Baustile der letzten Jahrhunderte stehen.

Die mittlerweile stillgelegte Zabergäubahn hatte in Leonbronn ihre Endstation. Sie brachte damals eine Anbindung aus dem Zabergäu bis nach Lauffen am Neckar. Heute wird der öffentliche Personennahverkehr mit Bussen bewältigt.