2218 ha Naturpark Stromberg-Heuchelberg pur!

Bebauungsplan „Steingrube, 1. Änderung“

Aufstellungsbeschluss

Der Gemeinderat der Gemeinde Zaberfeld hat am 20.10.2020 die Aufstellung des Bebauungsplans „Steingrube, 1. Änderung“ in Zaberfeld beschlossen.

Das Plangebiet liegt am südlichen Rand von Leonbronn, es umfasst einen Teilbereich des Flurstücks Nr. 1135/1 (Theodor-Storm-Straße). (vgl. nachstehender Übersichtplan).

Ziel der Bebauungsplanänderung ist es, eine Zufahrt zu einem geplanten Bauvorhaben zu ermöglichen. Die dafür benötigte Fläche ist aktuell als öffentliche Verkehrsfläche gewidmet. Die Entwidmung der Fläche ist Voraussetzung für einen Verkauf der betroffenen Fläche an die Bauherrschaft. Dazu ist eine Änderung des geltenden Bebauungsplans erforderlich.

Da durch die Planänderung die Grundzüge der Planung nicht berührt sind, erfolgt die Aufstellung im vereinfachten Verfahren nach § 13 BauGB.

Öffentliche Auslegung

Der Gemeinderat hat in seiner öffentlichen Sitzung am 20.10.2020 ebenfalls beschlossen, den Entwurf des Bebauungsplans und die Begründung gem. § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen. Maßgeblich ist der vom Vermessungs- und Planungsbüro Käser, Untergruppenbach gefertigte Entwurf vom 20.10.2020, die Abgrenzungskarte ist nachstehend abgedruckt:


Zur Vergrößerung bitte auf die Grafik klicken.


Die öffentliche Auslegung findet

vom 09.11.2020 bis 11.12.2020 (je einschließlich)

während Dienststunden bei der Gemeindeverwaltung Zaberfeld, Schloßberg 5, Zimmer 4 im Rathaus, statt.

Bitte beachten Sie: Aufgrund der aktuellen Corona-Situation müssen Termine zur Einsichtnahme mit der zuständigen Sachbearbeiterin unter 07046/9626-12 vereinbart werden.

Während der Auslegungsfrist können - schriftlich oder mündlich zur Niederschrift - Stellungnahmen bei der Gemeindeverwaltung Zaberfeld, Schloßberg 5, 74374 Zaberfeld abgegeben werden. Da das Ergebnis der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig.

Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 13 Abs. 3 BauGB von einer Umweltprüfung abgesehen wird. Es wird weiter darauf hingewiesen, dass nicht während der Auslegungsfrist abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.

Ein Normenkontrollantrag (§ 47 VwGO) ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen dieser Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht worden sind, aber während der Auslegungsfrist hätten geltend gemacht werden können (Verwirkungspräklusion).

Zaberfeld, 26.10.2020

Diana Kunz
Bürgermeisterin


Zum Öffnen des Bebauungsplanes auf die Grafik klicken!


Zum Öffnen der Begründung auf die Grafik klicken!