2218 ha Naturpark Stromberg-Heuchelberg pur!

Corona-Virus

Aufgrund der dynamischen Verbreitung des Corona-Virus ist zum Schutz der Bevölkerung ein unverzügliches, entschlossenes Vorgehen notwendig. Es bedarf weitreichender Maßnahmen zu Kontaktreduzierungen, um eine unkontrollierte, schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Die Gemeinde Zaberfeld appelliert daher an all ihre Bürger*innen die nachstehend aufgeführten Maßnahmen und Vorkehrungen umgehend umzusetzen.

Auch wenn sich die Ereignisse in den letzten Tagen überschlagen, werden wir versuchen Sie hier stets auf dem Laufenden zu halten.

Nachstehend finden Sie alle wichtigen Informationen:

NEU: Aktionen und Tipps für Kinder, Familien und Erwachsene

CoroNaturparkTipp - Naturpark mit Kind:
Das Gebot, Sozialkontakte zu minimieren muss nicht unbedingt davon abhalten, raus ins Grüne zu gehen. Unsere ausgedehnten Wälder, Obstwiesen und Weinberge im Naturpark bieten ideale Möglichkeiten, anderen Menschen aus dem Weg zu gehen. ABER zur Vermeidung fortlaufender Infektionsketten die Bitte: Bleiben Sie in der Familie unter sich, halten Sie Abstand zu anderen. Der Naturpark Stromberg­Heuchelberg bietet auf seiner Seite viele tolle CoroNaturparkTipps für zu Hause und unterwegs an.

Hier geht es zu den CoroNaturparkTipps und Aktionen des Naturpark S-H:
https:// www.naturpark­stromberg­heuchelberg.de/erleben/coronaturparktipps/

stay@home mit dem WaldNetzWerk
Auch das WaldNetzWerk stellt für Kinder, Familien und Erwachsene zweimal in der Woche Aktionen vor, die man zu Hause, im Garten oder bei einem Waldspaziergang mit der Familie ausprobieren und erleben kann.
Die Aktionen sind auf der WaldNetzWerk­ Homepage
www.waldnetzwerk.org
kostenfrei veröffentlicht.
Das WaldNetzWerk freut sich auf viel Nutzer und wünscht viel Spaß bei den kleinen und großen Entdeckungen in der Natur.

Die digitale Sportstunde: Mach mit – bleib fit!

Das Kultusministerium bietet zusammen mit Regio TV ein eigenes, digitales Sportangebot für Schülerinnen und Schüler an. Die digitalen Sportstunden sollen es den Jungen und Mädchen ermöglichen, zu Hause und professionell von einer Lehrkraft angeleitet Sport zu treiben. Auch Eltern und Geschwister sind zum Mitmachen eingeladen. Denn das ist gesund und hilft gerade in Zeiten des Coronavirus, wo alle zuhause bleiben sollen, Körper und Geist.

→ Hier geht es zu den Sportvideos und weiteren Informationen...

Kultusministerin Susanne Eisenmann zu „Mach mit - bleib fit!“:

Angebote der regionalen Einzelhändler und Gastronomen während der Corona-Zeit

Aufgrund der aktuellen Lage haben es besonders regio­nale Einzelhändler und Gas­tronomen schwer, weiterhin zu existieren. Durch die Schließung von Geschäften und Restaurants ist ihnen der normale Ver­kauf von Waren oder Dienst­leistungen nicht mehr mög­lich. Besonders jetzt sind sie auf die Bürger*innen vor Ort und deren Unterstützung angewiesen.

Unsere örtlichen Gastronomen bieten eine Vielzahl ihrer Spei­sen derzeit zur Abholung und/oder Lieferung an. Lebensmittel für den täglichen Bedarf erhalten Sie weiterhin in den jeweili­gen Einkaufsläden am Löweneck sowie im Getränkemarkt.

Zahlreiche lokale Einzelhändler bieten ihre Ware ebenfalls on­line, zur Abholung oder zum Versand für die Bürger*innen an.

Ebenso sind unsere örtlichen Kfz­-Werkstätten, die Postfi­liale sowie der DPD- und UPS-Paketshop weiterhin persönlich für Sie da.

Das Wirtschaftsministerium hat Auslegungshilfen zur Schlie­ßung von Einrichtungen und Ladengeschäften auf Grund der Corona­Verordnung veröffentlicht. Damit wird klargestellt, wel­che Branchen und Betriebstypen von den infektionsschützenden Maßnahmen betroffen sind und welche weiterhin geöffnet blei­ben dürfen.
→ Die aktuellen Auslegungshinweise zur Corona­Ver­ordnung finden Sie hier: https://wm.baden­wuerttemberg.de/de/wirtschaft/informationen­zu­den­auswirkungen­des­coro­navirus/

Unterstützen Sie die regionalen und örtlichen Einzelhändler und Gastronomen!
Halten Sie beim Einkaufen oder Abholen der Ware bitte Abstand zu anderen Personen!

Nähere Informationen über die einzelnen Angebote unserer Gastronomen, Einzelhändler und Betriebe finden Sie in den je­weiligen sozialen Netzwerken (z. B. Facebook), auf ihren Inter­netseiten sowie im Anzeigenteil des Zaberfelder Amtsblattes.

An dieser Stelle möchten wir allen Gastronomen, Einzelhändlern und Betrieben für ihren Einsatz und den angepassten Service in dieser schwierigen Zeit herzlich danken!

Hilfsangebote für ältere und kranke Menschen

SOLIDARITÄT wird in Zaberfeld großgeschrieben.
Bürger*innen und Institutionen bieten für ältere und kranke Menschen einen Einkaufsservice an. Sollten Sie zur Corona-Risikogruppe gehören, bitten wir Sie nicht mehr persönlich einkaufen zu gehen, sondern das Angebot der Ehrenamtlichen anzunehmen!

Wir bedanken uns herzlich bei allen Bürger*innen unserer Gemeinde sowie den Institutionen für ihre Solidarität und Hilfsbereitschaft! Es ist schön zu sehen, wie die Bevölkerung in einer solchen Krisen-Zeit zusammenhält. Denn nur gemeinsam können wir einen Beitrag dazu leisten, eine schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern.

  • Pfadfinder Mittleres und Oberes Zabergäu - Schwäbische Toskana
    Ihr Motto: „leben in tätiger Solidarität“. Um insbesondere für die Risikogruppen die Ansteckungsgefahr zu minimieren, bieten die Pfadfinder ihren Dienst an. Ihr Einkaufservice richtet sich an ältere Menschen, immunschwache und kranke Personen aus Michelbach und Zaberfeld.

    Bei Interesse melden Sie sich bitte unter:
    (07046) 88 23 55 bei Fam. Weißenberger
    Die Pfadfinder bitten Sie trotzdem sich an die allgemeinen Hygienevorschriften zu halten und alles, was möglich ist, gründlich abzuwaschen.

  • Katholische Kirchengemeinde St. Michael, Wächter des Zabergäus
    Auch die Katholische Kirchengemeinde zeigt sich solidarisch mit den Menschen, die zur Corona-Risikogruppe gehören und bietet ihre Hilfe an! Sie fordern Menschen über 60 Jahren, (chronisch) kranke Menschen und in Quarantäne Stehende ausdrücklich dazu auf, zu Hause zu bleiben! Damit dies möglich wird, übernehmen sie die Einkäufe. Sie gehen für Sie Lebensmittel besorgen und zur Apotheke. Sie haben auch ein offenes Ohr für weitere Unterstützungen.
    Selbstverständlich zeigt sich die Kath. Kirchengemeinde unabhängig von Religion oder Konfession solidarisch und achtet auf Minimierung der Berührungspunkte, sowie erhöhte Hygiene bei der Übergabe.
    Kontaktieren Sie die Kath. Kirchengemeinde telefonisch oder per Mail: Tel.:  0178 8382174 / E-Mail: corona@hilfe-zabergäu.de
    Hier finden Sie alle wichtigen Kontaktdaten und Informationen nochmals im Überblick.
  • Diakonie-/ Sozialstation
    Steht Ihnen für allgemeine Fragen in Sachen Pflege und häuslicher Versorgung/Unterstützung gerne zur Verfügung. Tel. 07135/98610
  • SPD Heilbronn Stadt/Land und den Jusos Heilbronn
    Kontaktdaten: Tel. 0159/05564825 (auch über Whatsapp erreichbar) oder E-Mail: einkaufshilfe-heilbronn@web.de
UPDATE vom 29.03.2020: Bund-Länder-Leitlinien

Die Bundeskanzlerin und die Länderchefs haben sich am 22. März 2020 auf folgende Maßnahmen geeinigt:

  • Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
  • In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.
  • Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.
  • Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.  
  • Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.
  • Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.
  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.
  • In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.
  • Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben. 

Audioaufnahme der Pressekonferenz – Download

Mit Wirkung zum 29. März 2020 wurde die Verordnung überarbeitet.
  • Die Notbetreuung für Kinder ist auch während der Ferienzeit gewährleistet. Voraussetzung bleibt, dass beide Erziehungsberechtigte oder die oder der Alleinerziehende in Bereichen der kritischen Infrastruktur im Sinne von § 1 Absatz 6 tätig und nicht abkömmlich sind. Alleinerziehenden gleichgestellt sind Erziehungsberechtigte dann, wenn die oder der weitere Erziehungsberechtigte aus schwerwiegenden Gründen an der Betreuung gehindert ist. Die Entscheidung über die Zulassung einer solchen Ausnahme trifft unter Anlegung strenger Maßstäbe die Gemeinde, in der die Einrichtung ihren Sitz hat.
  • Die Schließung von Bildungseinrichtungen gilt nicht für Schulen der Altenpflege, Altenpflegehilfe, Krankenpflege, Krankenpflegehilfe, Kinderkrankenpflege, Entbindungspflege (Hebammen), Notfallsanitäter sowie Schulen zur Ausbildung von Medizinisch-technischen Assistenten und Pharmazeutisch-technischen Assistenten, soweit dort Schüler und Schülerinnen geprüft und unterrichtet werden, deren Abschluss oder deren Kenntnisprüfung im Rahmen des Anerkennungsverfahrens ausländischer Berufsabschlüsse bis spätestens 30. Mai 2020 erfolgen soll sowie für die Weiterbildung für Intensivkrankenpfleger.
  • Die ambulanten Einrichtungen und Dienste der Wohnungslosenhilfe, die Leistungen nach §§ 67 ff. des Zwölften Buchs Sozialgesetzbuch erbringen, sowie gemeindepsychiatrische und sozialpsychiatrische Einrichtungen und Dienste, die einem Versorgungsvertrag unterliegen, und ambulante Einrichtungen und Dienste der Drogen- und Suchtberatungsstellen, gehören jetzt auch zur kritischen Infrastruktur.
  • Zur kritischen Infrastruktur gehören nun ferner auch der Katastrophenschutz sowie die Einheiten und Stellen der Bundeswehr, die mittelbar oder unmittelbar wegen der durch das Corona-Virus SARS-CoV-2 verursachten Epidemie im Einsatz sind.
  • Einrichtungen des Polizeivollzugsdienstes, die zu Übungs- und Ausbildungszwecken sowie zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs erforderlich sind, sind nicht von Schließungen betroffen.
  • Poststellen und Paketdienste dürfen ihren Betrieb aufrechterhalten. Sie dürfen aber nicht in den unter § 4, Absatz 1 aufgelisteten zu schließenden Einrichtungen betrieben werden, wenn sie beim Umsatz nur eine untergeordnete Rolle spielen. Sie dürfen generell nicht in Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen, Frisöre, Tattoo-/Piercing-Studios, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Studios für kosmetische Fußpflege sowie Sonnenstudios betrieben werden.
  • Wenn eine Einrichtung nicht von den Schließungen betroffen ist, haben die Betriebe und Einrichtungen mit Kundenverkehr in geschlossenen Räumen darauf hinzuwirken, dass im Rahmen der  örtlichen Gegebenheiten der Zutritt gesteuert Warteschlangen vermieden werden Insbesondere ist darauf hinzuwirken, dass ein Abstand von möglichst 2 Metern, mindestens 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind. Davon ausgenommen sind Tätigkeiten, bei denen engere körperliche Nähe nicht zu vermeiden ist. Insbesondere solche im Zusammenhang mit der Erbringung von Heil- und Hilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln, der Erbringung ärztlicher, zahnärztlicher, psychotherapeutischer, pflegerischer und sonstiger Tätigkeiten der Gesundheitsversorgung und Pflege.
  • Über den Zugang für Besucher zu Fachkrankenhäusern für Psychiatrie mit Ausnahme der Fachkrankenhäuser für Gerontopsychiatrie, entscheidet die Leitung der jeweiligen Einrichtung. Über den Zugang für Besucher zu psychosomatischen Fachkrankenhäusern sowie kinder- und jugendpsychiatrischen Fachkrankenhäusern, jeweils einschließlich der zugehörigen Tageskliniken, entscheidet ebenfalls die Leitung der jeweiligen Einrichtung.
  • Der neue § 9 regelt den Umgang mit Verstößen gegen die Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2.

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat diese Leitlinien umgesetzt und die entsprechende Rechtsverordnung fortgeschrieben.
Sie finden die aktuelle Version → hier.
Die jeweiligen Änderungen können in der neuen Verordnung vom 28. März 2020 nachvollzogen werden Hier klicken!

Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO)1

Die Landesregierung hat die oben genannte Verordnung am 17. März 2020 beschlossen. Sie wurde am 28. März 2020 mit weitergehenden Maßnahmen ergänzt.

Sie enthält Folgendes:

Kern der Maßnahme sind umfangreiche Kontakteinschränkungen in Form eines Verbots des Aufenthalts im öffentlichen Raum, von Veranstaltungen und sonstigen Ansammlungen.

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist demnach nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten.

Außerhalb des öffentlichen Raums sind Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen von jeweils mehr als fünf Personen vorbehaltlich des Selbstorganisationsrechts des Landtages und der Gebietskörperschaften verboten.

Dies gilt insbesondere für

  • Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie
  • Zusammenkünfte zur Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich

Ausgenommen von diesen Verboten sind Veranstaltungen und Ansammlungen, die zur Aufrechterhaltung des Arbeits- und Dienstbetriebs erforderlich sind. Ebenso ausgenommen sind Veranstaltungen und Ansammlungen außerhalb des öffentlichen Raums, wenn deren Teilnehmer

  1. in gerader Linie verwandt sind, wie beispielsweise Eltern, Großeltern, Kinder und Enkelkinder oder
  2. in häuslicher Gemeinschaft miteinander leben
    sowie deren Ehegatten, Lebenspartnerinnen oder Lebenspartner oder Partnerinnen oder Partner.

Veranstaltungen und sonstige Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind grundsätzlich untersagt. Ausnahmen kann das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport unter Berücksichtigung vorbeugender Maßnahmen zum Infektionsschutz zulassen.

Bis einschließlich zum 19. April 2020 sind Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Hochschulen geschlossen.

Öffentliche Einrichtungen, Geschäfte und Betriebe

Darüber hinaus gilt bis zum 19. April 2020 ein umfassendes Verbot u.a. für den Betrieb von

  • Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen, Theater, Schauspielhäuser, Freilichttheater,
  • Bildungseinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Akademien, Fortbildungseinrichtungen, Volkshochschulen, Musikschulen und Jugendkunstschulen,
  • Kinos
  • Schwimm- und Hallenbäder, Thermal- und Spaßbäder, Saunen,
  • alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitnessstudios sowie Tanzschulen, und ähnliche Einrichtungen,
  • Jugendhäuser,
  • öffentliche Bibliotheken,
  • Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen,
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen,
  • Gaststätten und ähnliche Einrichtungen wie Cafés, Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen,
  • Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (auch außerhalb geschlossener Räume), Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen,
  • alle weiteren Verkaufsstellen des Einzelhandels, die nicht zu den in Absatz 3 genannten Einrichtungen gehören, insbesondere Outlet-Center,
  • öffentliche Spiel-und Bolzplätze,
  • Frisöre, Tattoo-/Piercing-Studios, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Studios für kosmetische Fußpflege sowie Sonnenstudios,
  • Beherbergungsbetriebe, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze; eine Beherbergung darf ausnahmsweise zu geschäftlichen, dienstlichen oder, in besonderen Härtefällen, zu privaten Zwecken erfolgen, und
  • der Betrieb von Reisebussen im touristischen Verkehr.

Ausgenommen von dieser Regelung sind:

  • der Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke einschließlich Bäckereien, Metzgereien mit Ausnahme von reinen Wein- und Spirituosenhandlungen,
  • Wochenmärkte und Hofläden,
  • Abhol- und Lieferdienste einschließlich solche des Online-Handels,
  • Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten,
  • Kantinen für Betriebsangehörige oder Angehörige öffentlicher Einrichtungen, wobei § 1 Absatz 4 Satz 5 entsprechende Anwendung findet,
  • Ausgabestellen der Tafeln,
  • Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Hörgeräteakustiker, Optiker und Praxen für die medizinische Fußpflege,
  • Einzelhändler für Gase, insbesondere für medizinische Gase,
  • Tankstellen,
  • Banken und Sparkassen sowie Servicestellen von Telekommunikationsunternehmen,
  • Reinigungen und Waschsalons,
  • Einrichtungen des Polizeivollzugsdienstes, die zu Übungs- und Ausbildungszwecken sowie zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs erforderlich sind,
  • der Zeitschriften- und Zeitungsverkauf,
  • Raiffeisenmärkte und Landhandel,
  • Verkaufsstätten für Bau-, Gartenbau- und Tierbedarf und
  • der Großhandel.

Wenn Mischsortimente angeboten werden, dürfen Sortimentsteile, deren Verkauf nicht nach Satz 1 gestattet ist, verkauft werden, wenn der erlaubte Sortimentsteil überwiegt; diese Stellen dürfen dann alle Sortimente vertreiben, die sie gewöhnlich auch verkaufen. Wenn bei einer Stelle der verbotene Teil des Sortiments überwiegt, darf der erlaubte Teil allein weiter verkauft werden, wenn eine räumliche Abtrennung möglich ist.

Diese Verkaufsstellen können jetzt auch am Sonntag und Feiertag zwischen 12 und 18 Uhr geöffnet werden. 

Poststellen und Paketdienste dürfen abweichend von Absätzen 1 bis 3 ihren Betrieb aufrechterhalten.

Dienstleister, Handwerker und Werkstätten können in vollem Umfang ihrer Tätigkeit nachgehen, soweit sie nicht oben genannt sind.

Sofern eine Tätigkeit oder der Betrieb einer Einrichtung zulässig ist, haben die Betriebe und Einrichtungen mit Kundenverkehr in geschlossenen Räumen darauf hinzuwirken, dass im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten der Zutritt ge-steuert und Warteschlangen vermieden werden. Insbesondere ist darauf hinzuwirken, dass ein Abstand von möglichst 2 Metern, mindestens 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind.

Das Wirtschaftsministerium hat am 21. März 2020 Hinweise zur Auslegung dieser Regelung veröffentlicht. Diese finden Sie unten in der Box "Wichtige Informationen für Gewerbebetreibende".

Alle weiteren Verkaufsstellen des Einzelhandels, die nicht zu den oben genannten Einrichtungen gehören, werden geschlossen.

Gaststätten

  • Der Betrieb von Gaststätten wird grundsätzlich bis zum 19. April 2020 untersagt. Der Außer-Haus-Verkauf und auf Bestellung bleiben möglich.

Sonstiges

Die Verordnung enthält ferner umfangreiche Betretungsverbote von Einrichtungen der Kranken- und Altenpflege (§ 6).

Die Verordnung kann auch zu einem früheren Zeitpunkt als am genannten 15. Juni 2020 durch die Landesregierung aufgehoben werden, falls die Lage dies erlaubt.

Öffentliche Einrichtungen der Gemeinde Zaberfeld geschlossen

In Folge dieser Regelungen hat die Gemeinde Zaberfeld sämtliche öffentlichen Einrichtungen, Sportstätten und Hallen bis auf weiteres geschlossen. Ausnahmen gelten für das Rathaus (s.u. Box "Infos zum Betrieb von Kitas, Schulen, öffentliche Einrichtungen, öffentliche Gebäuden und zum Rathaus").
Die Bücherei ist ebenfalls geschlossen. Ein Abholservice ist eingerichtet.
Hier erfahren Sie mehr...

Reiseverbote bei ausländischen Risikogebieten

Fahrten und Reisen aus einem Risikogebiet im Ausland nach RKI-Klassifizierung in das Gebiet oder durch das Gebiet des Landes Baden-Württemberg sind mit Ausnahme der Fahrten zur Arbeitsstelle, zum Tätigkeits- oder Beschäftigungsort, zum Wohnsitz oder zum Bestimmungs- oder Ausgangsort einer Warenlieferung sowie in besonders begründeten Härtefällen aus privaten Gründen (z.B. familiärer Todesfall) verboten.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Innenminister Thomas Strobl, Sozialminister Manne Lucha und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zur aktuellen Corona-Lage in Baden-Württemberg vom 07. April 2020:

Land veröffentlicht Bußgeldkatalog

Hier finden Sie den Bußgeldkatalog für Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz im Zusammenhang mit der Corona-Verordnung

Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht an die Landesverordnung zur Eindämmung des Coronavirus halten, drohen ab sofort empfindliche Bußgelder. Das Land Baden-Württemberg hat einen entsprechenden Bußgeldkatalog veröffentlicht.

Nach der Zustimmung des Bundesrates und der Unterzeichnung des Gesetzes durch den Bundespräsidenten am vergangenen Freitag hat das Land Baden-Württemberg auf Grundlage der Novelle des Infektionsschutzgesetzes einen Bußgeldkatalog veröffentlicht. Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht an die Landesverordnung zur Eindämmung des Coronavirus halten, drohen empfindliche Bußgelder.

Landespolizei überwacht Einhaltung der Corona-Verordnung

„Die weit überwiegende Zahl der Menschen hält sich verantwortungsvoll, vernünftig und diszipliniert an die Maßnahmen und Vorgaben. Dafür sind wir sehr dankbar – denn das ist absolut notwendig, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und um Menschenleben zu retten. Freilich gibt es nach vor eine gewisse Zahl von Uneinsichtigen, Unvernünftigen, und deshalb ist gut, dass wir jetzt einen Bußgeldkatalog haben“, erklären der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl und Gesundheitsminister Manne Lucha mit Blick auf die Aktualisierung der Corona-Verordnung.

Innenminister Thomas Strobl erläutert die Bedeutung des Bußgeldkatalogs: „Wir brauchen eine einheitliche Handhabung, von Wertheim zum Bodensee, von Karlsruhe bis Ulm. Das gewährleistet der neue Bußgeldkatalog. Für die Bürgerinnen und Bürger bringt er Transparenz, für die Sicherheits- und Ordnungsbehörden eine rechtssichere Arbeitsgrundlage. Unsere Landespolizei wird die Einhaltung der Corona-Verordnung weiter mit Hochdruck und mit starken Kräften überwachen. Denn ob die Regeln eingehalten werden oder nicht, entscheidet am Ende des Tages über Menschenleben. Seien Sie dabei – retten Sie Menschenleben!“

Bürgerinnen und Bürger müssen aktiv mithelfen

Gesundheitsminister Manne Lucha: „Die große Mehrheit im Land weiß um den Ernst der Lage. Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich an die Verordnung halten, ihre sozialen Kontakte drastisch einschränken und räumliche Distanz einhalten, helfen dabei mit, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Sie schützen sich, ihre Mitmenschen und vor allem die besonders vulnerablen Gruppen wie Ältere oder chronisch Kranke – und retten damit buchstäblich Menschenleben. Wir können den Anstieg der Infektionszahlen nur gemeinsam abbremsen. Die Politik kann Gesetze oder Verordnungen erlassen – wir können die Krise als Gesellschaft aber nur meistern, wenn die Bürgerinnen und Bürger sich auch an diese halten und aktiv mithelfen. Denjenigen, die noch immer uneinsichtig sind und damit nicht nur sich selbst, sondern die gesamte Bevölkerung gefährden, drohen entsprechende Konsequenzen.“ 

Bei Aufenthalt im öffentlichen Raum mit mehr als zwei Personen können die kommunalen Ortspolizeibehörden ein Bußgeld von 100 bis 1.000 Euro pro Person verhängen. Wer eine eigentlich geschlossene Einrichtung wie beispielsweise einen Frisörsalon, eine Bar oder einen Club weiterbetreibt, muss 2.500 bis 5.000 Euro bezahlen. Personen, die eine für den Besucherverkehr geschlossene Einrichtung wie beispielsweise ein Krankenhaus oder Pflegeheim betreten, riskieren ein Bußgeld von 250 bis 1.500 Euro. Bei wiederholten Verstößen stehen Bußgelder bis zu 25.000 Euro im Raum.

UPDATE: Landkreis erlässt Allgemeinverfügung

Aufgrund der hohen Zahl an infizierten Personen musste das bisherige Vorgehen zur Eindämmung des Virus geändert werden. Das Gesundheitsamt ist jetzt auf eine größere Mitwirkung der betroffenen Personen angewiesen. Es hat deshalb deren Pflichten in einer Allgemeinverfügung geregelt. Das Gesundheitsamt wird Infizierte künftig nicht mehr einzeln über ihre Pflichten informieren und auch nicht mehr deren Kontaktpersonen ermitteln. Die infizierten Personen sind nun verpflichtet, selbst eine Liste über ihre Kontaktpersonen zu erstellen und diese an das Gesundheitsamt sowie an das örtliche Bürgermeisteramt zu übermitteln.

Außerdem müssen die Infizierten ihre Kontaktpersonen selbst benachrichtigen.
Die betroffenen Personen sollten die Allgemeinverfügung genau lesen und sich über ihre Pflichten informieren. Die Allgemeinverfügung ist auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-heilbronn.de/coronavirus veröffentlicht und  gilt seit Freitag, den 27. März 2020.

Wichtige Informationen für Gewerbebetreibende

Soforthilfe für Unternehmen und Selbstständige

Die Corona-Pandemie trifft unsere heimische Wirtschaft mit voller Wucht. Mit einem branchenübergreifenden Sofortprogramm hilft die Landesregierung schnell und unbürokratisch. Es stehen rund fünf Milliarden Euro für Wirtschaftshilfen bereit.

Es können Soloselbstständige, gewerbliche Unternehmen und Sozialunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten ebenso wie Angehörige der Freien Berufe oder Künstler, die unmittelbar durch die Corona-Krise wirtschaftlich geschädigt sind, finanzielle Soforthilfen beantragen.

Antragsformulare sowie ausführliche Informationen finden Sie hier:
Wirtschaftsministerium: Soforthilfe Corona

Aktuell

Bis zum 30.03.2020 sind landesweit rund 130.000 Anträge bei den Kammern eingegangen. Davon entfallen auf die IHK Heilbronn-Franken rund 7.000 und die Handwerkskammer Heilbronn-Franken rund 2.200 Anträge auf Soforthilfe.

Verzögerungen bei der Antragsbearbeitung aufgrund unvollständigen oder fehlerhaften Angaben
Die IHK und HWK bitten die Betriebe, ihre Anträge sorgfältig und gewissenhaft auszufüllen und im Zweifelsfall vorher mit der jeweiligen Kammer Kontakt aufzunehmen.

Kontaktdaten:

Handwerkskammer Heilbronn-Franken:
Montag bis Freitag, jeweils 8 bis 18:30 Uhr:
Hotlines: 07131 791-177, -178 sowie -179
www.hwk-heilbronn.de

Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken:
Hotline: 07131 / 9677-111
www.heilbronn.ihk.de

Allgemeine IHK-Hotline zu Corona
Arbeitsrechtliche Fragen, Fragen zur Kurzarbeit, zu Finanzierungshilfen, Lieferketten und Transport etc. beantworten Ihnen ebenfalls die IHK Heilbronn-Franken durch ihren Beraterstab.
Bitte wenden Sie sich hierfür an die Corona-Hotline: 07131 / 9677-0

Corona-Hotline des Wirtschaftsministeriums
Darf mein Geschäft offen bleiben oder muss ich schließen? Wann und wo gibt es finanzielle Hilfen? Für diese Fragen hat das baden-württembergische Wirtschaftsministerium eine gebührenfreie Hotline geschaltet:
Tel. 0800 40 200 88 (Montag bis Freitag, von 9 bis 18 Uhr)

Auslegungshinweise

Die Bundes- und Landesregierung haben am 29. März ihre Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus aktualisiert und konkretisiert. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, müssen ab sofort weitere Einrichtungen und Geschäfte schließen. Das Wirtschaftsministerium hat Auslegungshilfen zur Schließung von Einrichtungen und Ladengeschäften auf Grund der Corona-Verordnung veröffentlicht. Damit wird klargestellt, welche Branchen und Betriebstypen von den infektionsschützenden Maßnahmen betroffen sind und welche weiterhin geöffnet bleiben dürfen.

→ Die aktuellen Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung finden Sie hier: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/wirtschaft/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus/

Wir bitten alle Gewerbebetreibenden in unserer Gemeinde sich in dieser dynamischen Lage stets auf dem Laufenden zu halten.
Aktuelle Situation im Landkreis Heilbronn

Pressemitteilung vom 01.04.2020:

Aktuelle Zahlen
Die Gesamtzahl aller Personen, die sich im Landkreis Heilbronn bisher mit dem Coronavirus infiziert haben, ist von Dienstag, 30. März, auf Mittwoch, 1. April, um 21 auf 427 gestiegen. Die Zahl der Gesundgemeldeten stieg um 18 auf insgesamt 74 an. Außerdem sind drei weitere Personen verstorben. Es handelt sich um zwei Männer und eine Frau, alle waren über 79 Jahre alt. Die Zahl der Verstorbenen erhöht sich damit von fünf auf acht. Die Zahl der aktuell festgestellten Infizierten beträgt demnach 345.
 
Telefonische Beratungen der Beratungsstelle für Familie und Jugend während der Corona-Krise  
Die geltenden Kontakteinschränkungen während der Corona-Krise führen dazu, dass die Beratungen der Beratungsstelle für Familie und Jugend zurzeit nur per Telefon oder E-Mail stattfinden können.  
 
Alle Beratungsdienste für Eltern, Kinder und Jugendliche stehen weiterhin zur Verfügung. Dies betrifft die Erziehungs- und Familienberatung, die Fachstelle JuMäX (Hilfe bei sexuellem Missbrauch), die Schwangerenberatung, die Koordinationsstelle Frühe Familienhilfen und den Fachdienst Trennung, Scheidung, Umgang.
 
Über alle Angebote und Kontaktdaten der Ansprechpartner können Sie sich auf der Homepage des Landratsamtes Heilbronn www.landkreisheilbronn.de unter dem Suchbegriff „Beratungsstelle für Familie und Jugend“ informieren. Die Beratungskräfte sind telefonisch und per E-Mail erreichbar, die Nummer des Sekretariats lautet 07131 994-338.

Pressemitteilung vom 30. März 2020
Pressemitteilung vom 27. März 2020
Pressemitteilung vom 25. März 2020

Mitteilung Landratsamt Heilbronn

Entsorgungszentren, Recyclinghöfe und Häckselplätze

Entsorgungszentren, Recyclinghöfe und Häckselplätze nur in dringenden Fällen nutzen – Schadstoffsammlungen finden statt

Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises tut derzeit alles Mögliche, um seine Entsorgungseinrichtungen in Eberstadt und in Schwaigern-Stetten, die Recyclinghöfe, Häckselplätze und Erddeponien weiterhin geöffnet zu halten. Kunden sollten aber Anlieferungen auf dringende Fälle beschränken, wie zum Beispiel Haushaltsauflösungen. Zum Schutz vor Ansteckungen sowohl der Kunden wie auch des Personals ist es jedoch erforderlich, dass Kunden die allgemeinen Verhaltensregeln (2-Meter-Abstand) einhalten und auch den Anweisungen des Personals strikt folgen. Da ab sofort nur noch eine begrenzte Zahl von Anlieferern gleichzeitig auf das Gelände darf, sollten sich Kunden auf längere Wartezeiten einstellen. Außerdem sollte die Bezahlung in den Entsorgungszentren und auf der Deponie Heuchelberg ausschließlich mit EC-Cash erfolgen. Ausnahmen sind die kleineren Deponien, auf denen diese Möglichkeit nicht besteht. Schadstoffsammlungen finden wie geplant statt, allerdings unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen. Durch die derzeitige Lage kann es jederzeit zu kurzfristigen Änderungen kommen. Es ist deshalb empfehlenswert, sich vorab immer auf der Homepage des Landkreises über den aktuellen Stand zu informieren (www.landkreis-heilbronn.de/aktuelles-awb).
Der Abfallwirtschaftsbetrieb weist ausdrücklich darauf hin, dass seine Einrichtungen nur den Bewohnerinnen und Bewohnern des Landkreises Heilbronn zur Verfügung stehen und die Einhaltung dieser Vorgabe auch kontrolliert wird.

Stand 25. März 2020, LRA Heilbronn

Infos zum Betrieb von Kitas, Schulen, öffentliche Einrichtungen, öffentliche Gebäuden und zum Rathaus

Aktuelle Informationen, Pressemitteilungen und vieles mehr finden Sie stets auf der Seite des Kultusministeriums Baden-Württemberg:
https://km-bw.de/Coronavirus

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat sich dazu entschlossen, sämtliche Schulen und Kindertagesstätten ab DIENSTAG, den 17. März 2020, bis nach dem Ende der Osterferien (bis einschließlich zum 19. April 2020) zu schließen. Am Montag, den 16. März 2020, findet ein regulärer Betreuungs- und Schulbetrieb statt.

Von dieser Entscheidung ist unsere Grundschule und alle Kindertagesstätten einschließlich Krippe sowohl in gemeindlicher als auch in kirchlicher Trägerschaft in der Gesamtgemeinde Zaberfeld betroffen.

Die Erklärung im Wortlaut finden Sie → hier.

Warum?

Diese Entscheidung stellt auf der einen Seite eine hohe Belastung insbesondere für berufstätige Eltern dar, die eine Betreuung ihrer Kinder gewährleisten müssen. Auf der anderen Seite dienen die Schließungen dem Zweck, die Ausbreitung des Corona-Virus soweit wie möglich zu verzögern, um die medizinischen Kapazitäten im Land nicht zu überlasten. Insbesondere im Blick ist dabei der Schutz älterer Menschen, die zur Risikogruppe für einen schwereren Krankheitsverlauf gehören. Dies muss nun als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gesehen werden.

Notfallbetreuung für die Kindergarten-/Krippenkinder

Für einen sehr eingeschränkten Personenkreis soll eine Notfallbetreuung angeboten werden. Die Notfallbetreuung ist ausschließlich möglich für gesunde  Kinder von Beschäftigten im Bereich der kritischen Infrastruktur. Dazu zählen insbesondere die Gesundheitsversorgung (medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten), die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), die Sicherstellung der öffentlichen lnfrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung) sowie die Lebensmittelbranche. Dies gilt nur, wenn beide Elternteile in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind oder wenn ein Elternteil alleinerziehend ist und die oben genannten Kriterien erfüllt. Es sind grundsätzlich alle zumutbaren Anstrengungen zu unternehmen, um eine andersweitige Betreuung im privaten Bereich zu ermöglichen. Dabei soll aufgrund des höheren Risikos für einen schwereren Verlauf der Erkrankung jedoch nicht auf ältere Personen (zum Beispiel auf Oma und Opa) zurückgegriffen werden.
Die Eltern wurden am Montag. 16.03.20 über die jeweilige Einrichtung informiert. Es wurden ein Merkblatt und Anmeldeformular in den Kita/Kiga-Einrichtungen ausgegeben. Nachstehend sind beide Dokumente hier einzusehen:


Zum jeweiligen Öffnen/Download der Datei bitte auf das Bild klicken!

Die betroffenen Eltern werden gebeten, das Anmeldeformular vollständig auszufüllen und schnellstmöglichst an die Gemeindeveraltung Zaberfeld zu übermitteln. Bitte berücksichtigen Sie: Ausnahmen von der oben genannten Regelung sind nicht möglich.

Die Gemeinde Zaberfeld hat die organisatorischen Details gemeinsam mit dem kirchlichen Träger ausgearbeitet.

Gebühren für Kindergarten und Verlässliche Grundschule in der Gemeinde Zaberfeld

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Bürgerinnen und Bürger,

im Amtsblatt der Kalenderwoche 13 wurde berichtet, dass sich aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Schließung aller öffentlichen Einrichtungen die Frage stellt, ob Gebühren für die Kinderbetreuung und die Verlässliche Grundschule in dieser Zeit erhoben werden. In Absprache mit der Kirchengemeinde sowie den umliegenden Gemeinden des Landkreises hat sich die Gemeinde Zaberfeld dazu entschlossen, für die Kindergärten und die Verlässliche Grundschule im Monat April keine Gebühren zu erheben. Der Gemeinderat wird dazu in der Sitzung am 28.04.2020 einen abschließenden Entschluss fassen.

Die Lastschriften werden von Seiten der Gemeindekasse und dem kirchlichen Träger somit nicht ausgeführt.

Es handelt sich hierbei um eine kommunalpolitische Entscheidung welcher keine rechtliche Verpflichtung zugrunde liegt. Für die Träger fallen auch weiterhin Kosten durch das Aufrechterhalten der Notbetreuung und die Weiterbeschäftigung des Personals an. Im Vordergrund steht jedoch die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger in dieser schwierigen Situation, weswegen die Gemeinde sich bewusst für dieses Vorgehen entschieden hat.

Weitere öffentliche Einrichtungen/Gebäude und Rathaus

In Folge der oben aufgeführten Verordnung der Landesregierung hat die Gemeinde Zaberfeld sämtliche öffentliche Einrichtungen sowie öffentliche Gebäude (Hallen, Sportstätten, Bürgerhäuser) bis auf weiteres geschlossen. Ausnahmen gelten für das Rathaus (s.u.).

Die Ortsbücherei bleibt daher ab Dienstag, den 17. März 2020, bis auf weiteres geschlossen.

Das Rathaus ist bis auf weiteres geschlossen und nur für wichtige und unaufschiebbare Angelegenheiten zu den üblichen Sprechzeiten besetzt.
Sollten Sie dringende Angelegenheiten haben, bitten wir um vorherige telefonische Terminvereinbarung unter 07046/9626-0.

Bitte füllen Sie für Ihren persönlichen Besuch dieses Formular vollständig aus:


Zum Öffnen/Download der Datei bitte auf das Bild klicken!

Grundsätzlich wird jedoch für alle öffentlichen Einrichtungen und Gebäuden der Gemeinde Zaberfeld ein Betretungsverbot für alle Personen ausgesprochen, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Dieser Personenkreis wird grundsätzlich gebeten, das jeweilige Anliegen ausschließlich telefonisch/per E-Mail zu klären.

Alle nichtdringlichen Angelegenheiten richten Sie bitte telefonisch (07046/9626-0) oder per E-Mail (gemeinde@zaberfeld.de) an die jeweiligen Sachbearbeiter der → Verwaltung.

Viele Services bietet auch unsere Homepage an.

Bitte haben Sie Verständnis für diese Vorgehensweise und tragen Sie dazu bei, dass die weitere Verbreitung des Corona-Virus eingedämmt wird.

Schulsozialarbeit und Offene Jugendarbeit berichten

Liebe Schüler*innen,

wir, das sind Frau Pilarek, Frau Hachtel und Herr Harloff von der Realschule Güglingen, Herr Raschke und Cennet vom Jugendzentrum sowie Herr Baier von der Schulsozialarbeit in Pfaffenhofen und Zaberfeld, als auch Frau Löbe und Herr Schulz von der Katharina-Kepler-Schule, sind weiter für euch da und an der Arbeit.

Unter anderem treffen wir uns online und halten über Skype Konferenzen ab, um uns als Team abzustimmen. Aber auch klassisch über Mail und Telefon sind wir viel im Austausch. Dies tun wir aktuell oft von Zuhause aus, wodurch es – wie ihr euch vorstellen könnt – immer mal wieder zu witzigen Situationen kommt. So passiert es z.B. das Kolleg*innen an der Konferenz mit Handy und Headset teilnehmen, da sie unmittelbar davor noch Absprachen mit weiteren Kooperationspartnern getroffen haben.

Neben all den Nach- und Vorbereitungen, dem konzeptionellen Arbeiten, den Projektplanungen und vielem mehr, freuen wir uns jetzt schon ganz besonders darauf, wenn die Schule wieder startet und ihr in den Genuss unserer Ausarbeitungen kommen könnt!

Wir hoffen, dass Ihr aus den letzten drei Wochen das Beste für euch machen konntet. Zudem wünschen wir uns, dass sich die Situation nach den Osterferien entspannt hat und wir in der Schule wieder zusammen reden, lachen, planen und das Schuljahr meisten können.

In diesem Sinne wünschen wir euch schöne und entspannte Osterferien und für alle Prüflinge viel Erfolg und eine gelingende Prüfung!

Es grüßen euch herzlich eure Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sowie die Mitarbeitenden aus dem JuZe!

Wichtige Erinnerung:

Nach wie vor sind wir für euch da. Auch in den Osterferien! Wenn Ihr Kontakt zu uns aufnehmen möchtet, schickt uns eine E-Mail. Ihr wünscht ein Telefonat? Dann schickt uns eine E-Mail mit eurer Telefonnummer und wir melden uns zurück.

Grundschule Pfaffenhofen / Zaberfeld: Jan.Baier@djhn.de
Grundschule KKS: Dunja.Loebe@djhn.de
Werkrealschule KKS: Lars.Schulz@djhn.de
Realschule Güglingen: Stephanie.Pilarek@djhn.de oder Rahel.Hachtel@djhn.de
Jugendzentrum Güglingen: Tim.Raschke@djhn.de

Für nähere Informationen über die Schulsozialarbeit an unserer Grundschule sowie weitere Kontaktdaten von Herrn Baier klicken Sie bitte → hier!

Empfehlungen für Bürgerinnen und Bürger
Was soll ich tun, wenn ich am Corona-Virus erkrankt sein könnte?
  • Wer innerhalb von 14 Tagen nach Reisen in Gebiete, in denen gehäuft Infektionen vorgekommen sind, Fieber, Husten oder Atemnot entwickelt oder Kontakt hatte mit Personen, die in diesen Infektionsgebieten gewesen sind, sollte sich zunächst telefonisch über die notwendigen Schritte zur Abklärung informieren.
  • Bitte klären Sie im Verdachtsfall zuerst telefonisch ab, ob eine Infektion mit dem Coronavirus in Frage kommt.
  • Hierfür haben die SLK-Kliniken und die Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn eine gemeinsame Hotline eingerichtet. Unter der Nummer 07131-4933333 können sich Patienten oder auch Hausärzte täglich (auch am Wochenende) zwischen 8 und 22 Uhr informieren, was im konkreten Verdachtsfall zu tun ist. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Hausarzt telefonisch in Verbindung setzen.
  • Die vom Robert-Koch-Institut definierte Liste der Risikogebiete finden Sie unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html
Weitere allgemeine Informationen zum Corona-Virus und zur Lage in Baden-Württemberg
  • Umfangreiche Informationen beinhaltet die Webseite des Robert-Koch-Instituts (www.rki.de). Häufige Fragen werden vom Robert-Koch-Institut hier beantwortet.
  • Zur Situation in Baden-Württemberg informiert das Ministerium für Sozialen und Integration hier.
  • Telefon-Hotline beim Landesgesundheitsamt: Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürger*innen eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiter*innen täglich zwischen 9 und 18 Uhr telefonisch unter 0711 904-39555.
Wie verhalte ich mich im Alltag, um mich vor einer Ansteckung bestmöglich zu schützen?
  • Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Niesetikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Dieses Verhalten ist auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.
  • Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einem Patienten hatten, bei dem das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden.
  • Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, müssen - unabhängig von Symptomen - unnötige Kontakte vermeiden und vorsorglich 14 Tage zu Hause bleiben. Dies gilt auch für Mitarbeitende. Beim Auftreten von akuten respiratorischen Symptomen (Atemwegsbeschwerden) sollten sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten und, nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise, einen Arzt aufsuchen.
  • Für Reisende aus Regionen, in denen Coronafälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt: Wenn sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten sie sich mit der gemeinsamen Hotline der SLK-Kliniken und des Gesundheitsamts, Tel. 07131-4933333, in Verbindung setzen. Zudem sollten sie unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten.
  • Für alle Flugreisende aus China gilt seit dem 15. Februar 2020 ein besonderes Verfahren. Unter anderem werden sie befragt, ob sie Kontakt mit Coronavirus-lnfizierten hatten oder sich im Infektionsgebiet aufgehalten haben. Personen an Bord, die offensichtlich krank sind oder eine ansteckende Krankheit haben könnten, müssen gemeldet werden.

 



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