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Klimaschutz

Klimaschutz bedeutet...
der heutigen wie auch kommenden Generationen eine lebenswerte Welt zu erhalten.


Und jeder kann mitmachen! Denn Klimaschutz fängt bereits zu Hause und im Kleinen an.
Die Beleuchtung konsequent auf energiesparende LED umstellen, beim Kauf elektrischer Geräte auf eine möglichst hohe Energieeffizienzklasse achten, das Auto mal stehen lassen. Auch beim Heizen kann jeder Haushalt einen Beitrag leisten. Statt ein Fenster die ganze Zeit gekippt zu haben, lieber kurz Stoßlüften und dabei die Heizung abstellen. Wer mehr investieren kann, sollte darüber nachdenken, eine Photovoltaik-Anlage zur Stromeinspeisung zu installieren oder seine Ölheizung durch moderne Technologie möglichst auf Basis erneuerbarer Energien ersetzen.

Europäische Union, Bund und auch das Land unterstützen die Haushalte, wenn sie jetzt die energetische Sanierung ihres Heims in Angriff nehmen oder auch eine neue effizientere und ökologischere Heizungsanlage installieren. Ein gut gedämmtes Haus spart Energie und schafft zudem ein behagliches Wohnklima. Eine echte Win-Win-Situation für das Welt- und das Wohnklima. Nebenbei schont es auch den Geldbeutel.

Natürlich kann für den Klimaschutz aber noch viel mehr getan werden. Ausführliche Informationen hierzu bietet Ihnen unsere Landesregierung unter https://um.baden-wuerttemberg.de/de/klima/klimaschutz-in-baden-wuerttemberg/ an.

Was tut die Gemeinde Zaberfeld für den Klimaschutz? Darüber informieren wir Sie hier auf diesen Seiten. Klicken Sie sich doch einfach mal durch!

Bei Fragen steht Ihnen gerne unsere Klimaschutzmanagerin des Gemeindeverwaltungsverbandes zur Verfügung.
Kontaktdaten.

+++ Aktuelles zum Klimaschutz +++

Das aktualisierte Faktenpapier: „Photovoltaik und Steuerrecht – Was private Anlagenbetreiber wissen sollten“.

Das Thema Steuern und Photovoltaik ist ein wichtiger Baustein für Bürger*innen, die selbst Sonnenstrom produzieren möchten. Die wichtigsten Fragen sind aber gar nicht so kompliziert, wie das Steuerrecht auf den ersten Blick erscheint.

Das Faktenpapier klärt grundlegende Fragen und Begriffe im Steuerrecht mit Fokus auf private Photovoltaik-Anlagenbetreiber. Stichworte sind u.a. Kleinunternehmer, Liebhaberei oder Umsatzsteuer. Daneben zeigt das Faktenpapier die unterschiedlichen Sichtweisen des Finanzamts und der des Betreibers mit Beispielrechnung und geht kurz auf den Eigenverbrauch, Batteriespeicher und „Gewerbeanmeldung“ ein. Je nach Bedarf und Ziel des Anlagenbetreibers werden zwei grundlegend unterschiedliche Vorgehensweisen erläutert: „Photovoltaik ohne Finanzamt“ oder wie der Betreiber dank der Photovoltaikanlage noch Steuern sparen kann. 

Wer tiefer einsteigen möchte, findet direkte Hinweise im Text und Links auf der letzten Seite unter „Weiterführende Informationen“.

Faktenpapier

Faktenpapier: „Photovoltaik-Parkplätze – Solarüberdachungen von Park- und Stellplätzen“

Parkplätze bieten enormes Potenzial für Sonnenstrom durch Photovoltaikanlagen. Das neue Faktenpapier gibt Ihnen einen Überblick zu Solarüberdachungen von Park- & Stellplätzen, klärt wichtige Begriffe und zeigt wie diese realisiert werden können.

In Baden-Württemberg ist ab 2022 die PV-Überdachung von neuen Parkplätzen mit mehr als 35 Stellplätzen im Klimaschutzgesetz vorgeschrieben.

Faktenpapier

Solardachkataster und Wirtschaftlichkeitsrechner: Das neue Solardachkataster inkl. Wirtschaftlichkeitsrechner ist jetzt online!

Über den Energieatlas Baden-Württemberg können Sie direkt auf die Karte „Solarpotenzial auf Dachflächen“ zugreifen.

Zum Starten des Wirtschaftlichkeitsrechners wählen Sie per Mausklick eine Dachfläche aus. Es öffnet sich anschließend eine Attributsliste in der wichtige Informationen über die ausgewählte Dachfläche dargestellt sind. Unterhalb der Attributsliste kann mit Mausklick auf den Schriftzug „WIRTSCHAFTLICHKEIT BERECHNEN“ der Wirtschaftlichkeits-rechner gestartet werden.

Stromspiegel - Verbrauchen Sie zu viel Strom?

Vergleichen Sie Ihren Stromverbrauch mit dem Stromspiegel oder dem Online-Rechner auf www.stromspiegel.de
In den meisten Haushalten lassen sich Stromkosten sparen – im Schnitt 320 € pro Jahr und Haushalt.
Jetzt sind Sie dran: Verbrauchen Sie mehr oder weniger Strom als ähnliche Haushalte?
Was ist der Stromspiegel?
Der Stromspiegel enthält Vergleichswerte, mit denen Sie Ihren Stromverbrauch einschätzen und Sparmöglichkeiten finden können. Grundlage dafür sind rund 290.000 Daten echter Haushalte, die die gemeinnützige co2online GmbH mit dem Online-Rechner „StromCheck“ erhoben hat.

So funktioniert‘s:
Mit dem Stromspiegel vergleichen und bewerten Sie Ihren Stromverbrauch und ermitteln Ihr individuelles Sparpotenzial in nur drei Schritten:
1. Nehmen Sie Ihre aktuelle Stromrechnung zur Hand und schauen Sie, wie hoch Ihr jährlicher Stromverbrauch ist. Dieser ist in Kilowattstunden (kWh) angegeben.
2. Wählen Sie in der Vergleichstabelle die für Sie passende Zeile – abhängig von Gebäudetyp, Warmwasserbereitung und Personen in Ihrem Haushalt.
3. Suchen Sie in der Zeile den zu Ihrem Stromverbrauch passenden Wert. Anhand der Kategorien A bis G sehen Sie, wo Sie mit Ihrem Verbrauch stehen.

So geht‘s weiter:
Kostenlos und unabhängig informieren auf www.stromspiegel.de. Die Postleitzahlensuche zeigt Ihnen professionelle Beratungsmöglichkeiten in Ihrer Nähe durch Energieversorger und Energieagenturen.
Kostenlose Angebote für einkommensschwache Haushalte, zum Beispiel von der Verbraucherzentrale und der Caritas, finden Sie ebenfalls in der Datenbank.
(Herausgegeben von: co2online)

Stromspiegel

Zaberfeld mit ausgezeichnetem Energiemanagement

Die drei Mitglieder des Gemeindeverwaltungsverbands (GVV) Oberes Zabergäu, Güglingen, Pfaffenhofen und Zaberfeld haben in der Sitzung des Verbands am letzten Dienstag offiziell die Auszeichnung „Kommune mit ausgezeichnetem Energiemanagement“ erhalten.

Claus Greiser von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA-BW) und Leiter des Fachbereichs Energiemanagement überreichte die Auszeichnung und verdeutlichte die Dringlichkeit für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. „Wir müssen jetzt handeln um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen, zu erreichen“, betont er.

Der GVV Oberes Zabergäu hat bereits im Jahre 2016 ein Klimaschutzkonzept erstellen lassen. Darin enthalten ist eine Zusammenstellung von Klimaschutzmaßnahmen, zu denen unter anderem die Implementierung eines Energiemanagementsystems gehört. Die Klimaschutzmanagerin Alin Rösch, die seit Herbst 2019 für alle drei Mitgliederkommunen auf diesem Feld arbeitet, hat dieses Projekt auf den Weg gebracht. „Ich freu mich riesig, dass wir nun ausgezeichnet wurden“, so Rösch. Es war viel Arbeit für die drei Kommunen, die einzelnen Projektschritte umzusetzen. Allein die Erhebung der Verbrauchszahlen sowie die Erfassung der Anlagentechnik war eine Herausforderung on top für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Kommunen. „Trotz der hohen Arbeitsbelastung haben sich alle drei Rathäuser so richtig ins Zeug gelegt und die Aufgaben super umgesetzt!“, freut sich Alin Rösch.

Experten gehen davon aus, dass sich Energie- und Wasserkosten allein durch nicht investive Maßnahmen um etwa 20 Prozent verringern lassen. „Nach unseren Erfahrungen ist Energiemanagement die mit Abstand wirtschaftlichste Art um Kosten und Emissionen im kommunalen Bereich einzusparen“, erläutert Claus Greiser. „Das schafft Akzeptanz und finanzielle Freiräume für energetische Investitionen. Daher gilt das kommunale Energiemanagement als ein bedeutender Baustein für eine erfolgreiche Energieeffizienz- und Klimaschutzarbeit.“

Insbesondere die im Lauf des letzten Jahres regelmäßig durchgeführte Verbrauchserfassung und -Auswertung für die priorisierten Liegenschaften waren in den drei Kommunen die Grundlage für die Etablierung eines erfolgreichen Energiemanagements. Nun geht es darum, das Bestehende fortzuführen und auch auf andere Liegenschaften auszuweiten.

Hierzu stellte Greiser auch Fördermöglichkeiten des Bundes und des Landes vor. Sollte eine weitere Personalstelle geschaffen werden, kann der GVV Oberes Zabergäu auf die tatkräftige Unterstützung der KEA-BW bauen.

Für die Gemeinde Pfaffenhofen nahm die Bürgermeisterin Carmen Kieninger, für die Gemeinde Zaberfeld die Bürgermeisterin Diana Danner und für die Stadt Güglingen der Bürgermeister Ulrich Heckmann die Auszeichnungen entgegen.

© GVV - v.l.n.r.: Herr Claus Greiser, BM Ulrich Heckmann, BMin Diana Danner, BMin Carmen Kieninger, Frau Alin Rösch