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Gemeindliche Einrichtungen geschlossen

Das Rathaus ist am Donnerstag, den 20. Juni 2024 geschlossen und nicht besetzt.
Auch das Bauhofteam, sowie der Kindergarten Ochsenburg, Naturkindergarten Zaberfeld und die Kindertagesstätte Leonbronn sind an diesem Tag geschlossen.

In dringenden standesamtlichen Notfällen nehmen Sie bitte mit der Stadtverwaltung Güglingen
(Frau Schaber, 07135/108-31) Kontakt auf.

Bei Notfällen in der Wasserversorgung erreichen Sie Firma WUK rund um die Uhr (24/7) unter folgender Rufnummer: 07046/9626-13. Eine automatische Rufumleitung ist hier eingerichtet.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Diakonie- und Sozialstation Brackenheim-Güglingen (Archiv)

Alle aktuellen Nachrichten rund um Zaberfeld

Dieser Artikel befindet sich im Archiv!

Diakonie- und Sozialstation Brackenheim-Güglingen | 20.11.2023 – 04.12.2023

Ambulanter Hospizdienst Zabergäu

Großes Interesse am LETZTE HILFE KURS

Am 6. November 2023 bot der ambulante Hospizdienst Zabergäu der Diakonie-/Sozialstation Brackenheim-Güglingen in Regie von Hospizdienst-Einsatzleiterin Christine Graf erneut das Kursangebot „Letzte Hilfe“ = Maßnahmen zur Hilfe bei lebensbedrohlichen Erkrankungen mit dem primären Ziel der Linderung von Leid und Erhaltung von Lebensqualität von Sterbenden an. Viele Interessierte nahmen das Angebot an.
Das „Kleine 1x1“ der Sterbebegleitung vermittelte den Teilnehmern Basiswissen, Orientierung und kleine Handgriffe. Viele Teilnehmer*innen stellten sich den schwierigen Themenbereiche des Letzte Hilfe Kurses.
Die 4 Themenbereiche:
Sterben als Teil des Lebens, Vorsorgen und Entscheiden, Leiden lindern und Abschied nehmen wurden von den beiden Referentinnen Anita Ereth (Sozialwirtin) von der Sozialstation Bönnigheim und Ursula Heilgeist (Palliative Care Fachkraft) von Pleidelsheim mit hohem Fachwissen, praktischen Tipps und Erfahrungen aus vielen Begleitungen von Betroffenen sehr gefühlvoll vermittelt.
Alle Teilnehmer*innen sind durch persönliche Erfahrungen und Erkrankungen mit dem Sterben in Berührung gekommen.
Manche wollten sich auf das Thema intensiver vorbereiten, da z. B. Eltern „alt“ werden und das Sterben mehr ins Bewusstsein rückt, andere stellten sich die Fragen, ob man bei zurückliegenden Sterbebegleitungen alles richtig gemacht hat.
Sterben ist ein individueller Prozess. Während manche Menschen ruhig einschlafen und sterben können, sind andere sehr unruhig.
Wissen zu vermitteln, was Nahestehenden am Ende des Lebens für den Betroffenen tun können, war ein wichtiges Anliegen des Kurses.
Welche Veränderungen sind Anzeichen eines nahenden Todes? Welche Begleitsymptome, wie Schmerzen und Angst kann es geben? Wie kann Leiden gelindert werden?
Von welchen Organisationen können Betroffene und Nahestehende Unterstützung und Begleitung erhalten?
Auch Informationen zu den Fragen der Vorsorgeplanung, Patientenverfügung und Betreuungsvollmachten am Ende des Lebens und darüber hinaus wurden angesprochen.
Als Nahestehender in der Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen meine Grenzen zu erkennen und für sich zu sorgen, war auch ein wesentliches Thema.
Und am Ende des Lebens Abschied nehmen. Zeit lassen. Gedanken und Gefühle wahrnehmen. Welche nächsten Schritte sind notwendig?
Wer mit dem Tod konfrontiert ist, begegnet der menschlichen Endlichkeit. Jeder trauert auf seine Weise. Und trotzdem entstehen Fragen,- „wie kann ich meine Trauer aushalten und bewältigen“, „wer kann mir in meiner Trauer beistehen?“.
Der Kurs wurde von Teilnehmenden als sehr wertvoll beschrieben. Fragen stellen zu können, Ängste zu benennen und Erfahrungen auszutauschen war für alle sehr hilfreich.
„Leben braucht Liebe - Sterben auch"
Zu häufig unterschätzen wir die Kraft einer Berührung, eines Lächelns, einer freundlichen Umgebung, jemandes Gehör, eines ehrlichen Kompliments oder auch der geringsten Anteilnahme. Alles Dinge, die die Kraft haben, ein Leben zu wandeln.“