Die Freiwillige Feuerwehr Zaberfeld ist eine Einrichtung der Gemeinde, die dem Schutz der Bevölkerung vor Bränden und anderen Katastrophen dient. Die zwei Feuerwehrgerätehäuser in Zaberfeld (Michelbacher Straße 14) und Ochsenburg (Eppinger Straße 10) sind mit modernen Einsatzfahrzeugen und zuverlässigen Schutzausrüstungen ausgestattet, damit die Feuerwehrmänner und -frauen im Notfall gezielt helfen können.
Kommandant Markus Konz
Tel.: 0172-7161174 / E-Mail: m.konz@feuerwehr-zaberfeld.de
Abteilung 1 (Zaberfeld/Michelbach)
Abteilungskommandant Simon Achauer
Tel.: 0157-83880821 / E-Mail: s.achauer@feuerwehr-zaberfeld.de
Abteilung 2 (Ochsenburg/Leonbronn)
Abteilungskommandant Daniel Gansohr
Tel.: 0176-31290886 / E-Mail: d.gansohr@feuerwehr-zaberfeld.de
Jugendfeuerwehr
Patrick Conz
Tel.: 0151-43217667 / E-Mail: p.conz@feuerwehr-zaberfeld.de
Alterskameraden
Gottfried Schüle
Tel.: 07046/2915
Weitere Informationen zu Einsätzen, Terminen und vielem mehr erfahren Sie auf der Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Zaberfeld.
Der Neubau des Feuerwehrhauses in Zaberfeld ist eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der Gemeinde in den kommenden Jahren. Mit dem Vorhaben wird nicht nur eine moderne und zukunftsfähige Einsatzbasis für die Freiwillige Feuerwehr geschaffen, sondern zugleich ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit und Daseinsvorsorge für alle Bürgerinnen und Bürger geleistet.
Hintergrund des Projekts ist die strukturelle Weiterentwicklung der Feuerwehr Zaberfeld: Die bislang dezentral organisierten Abteilungen werden an einem zentralen Standort zusammengeführt. Dadurch können Abläufe optimiert, Einsatzzeiten verbessert und Synergien in Organisation, Ausbildung und Ausstattung genutzt werden.
Das geplante Feuerwehrhaus am westlichen Ortsrand wird auf Grundlage einer umfassenden Standortuntersuchung und Machbarkeitsstudie realisiert. Es umfasst unter anderem eine Fahrzeughalle mit mehreren Stellplätzen, Funktions- und Schulungsräume sowie Flächen für Ausbildung und Jugendfeuerwehr. Bei der Planung spielen neben funktionalen Anforderungen insbesondere auch Aspekte wie Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und eine verträgliche städtebauliche Einbindung eine zentrale Rolle.Um die bestmögliche Lösung für dieses komplexe Bauvorhaben zu finden, hat sich die Gemeinde bewusst für die Durchführung eines Architektenwettbewerbs entschieden. Ziel ist es, ein Gebäude zu realisieren, das den gewachsenen Anforderungen der Feuerwehr gerecht wird und gleichzeitig langfristig tragfähig und wirtschaftlich ist.
Mit dem Neubau setzt die Gemeinde ein klares Zeichen der Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrangehörigen und schafft die Grundlage dafür, dass auch zukünftige Generationen unter optimalen Bedingungen für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen können.

Feuerwehr-Abteilungen Zaberfeld/Michelbach und Ochsenburg/Leonbronn sollen fusionieren
Von Nicole Theuer
Ohne, dass viel nach außen gedrungen wäre, hat die Freiwillige Feuerwehr Zaberfeld die Fusion ihrer beiden Abteilungen Zaberfeld/Michelbach und Ochsenburg/Leonbronn zu einer Abteilung in die Wege geleitet. Rein sachliche Gründe geben Bürgermeisterin Diana Danner und Feuerwehrkommandant Markus Konz im Gespräch mit der Stimme als Ursache für die Fusion an. „Wir können uns keine zwei Feuerwehrhäuser mehr leisten, deshalb müssen wir die Abteilungen zusammenlegen“, macht Konz deutlich. „Zudem haben wir aktuell 42 Funktionen zu besetzen. Nach der Fusion werden es nur noch zwischen 19 und 21 sein.“
Zweite Große Veränderung bei Zaberfelder Feuerwehren
Es wird binnen zwei Jahrzehnten die zweite große Veränderung bei der Feuerwehr Zaberfeld sein, bei der aktuell 68 Aktive in zwei Einsatzabteilungen Dienst tun. 2003 wurden aus den ehemals vier Abteilungen Zaberfeld, Leonbronn, Ochsenburg und Michelbach zwei Abteilungen, nun wird die Zusammenlegung zu einer Abteilung im geplanten Feuerwehrhaus in Zaberfeld angestrebt. „Es war schon in meinem Wahlkampf ein Thema“, blickt Danner zurück. „Der Neubau eines Feuerwehrhauses ist im Feuerwehrbedarfsplan niedergelegt, und ich habe immer gesagt, wir bauen ein neues Feuerwehrhaus, wenn die Feuerwehr als eine Wehr einzieht.“
Wie dringend der Neubau ist, machte ein Vertreter der Unfallkasse bei der Begehung des Feuerwehrhauses vergangenes Jahr deutlich. „Er hat uns klipp und klar gesagt, wenn wir nicht schon bei den Planungen wären, würde er uns das Feuerwehrhaus schließen.“ Sicherheitstechnisch, energetisch, die Liste der Mängel ist lang. „Wenn das neue Feuerwehrhaus da ist, wird das der Wehr nochmals einen Schub geben“, weiß Konz, der dabei vor allem die vielen Kinder und Jugendlichen im Blick hat. In Zaberfeld hat die Kinderfeuerwehr 18, die Jugendfeuerwehr 40 Mitglieder. Diana Danner wirft ein: „Es gibt nur eine Kinder- und eine Jugendfeuerwehr. Dass es noch zwei Einsatzabteilungen gibt, macht es eher schwierig, denn nach der gemeinsamen Kinder- und Jugendfeuerwehrzeit müssen die Jugendlichen bei den Aktiven in verschiedene Einsatzabteilungen wechseln.“
Nicht nur das ist ein Problem. „Bei uns in Zaberfeld steht der Jugend ein gerade mal zwei auf drei Meter großer Raum, in dem auch noch Regale stehen, zur Verfügung. Ihre Kleidung müssen die Jugendlichen zu Hause aufbewahren. Im neuen Feuerwehrhaus wird die Jugend einen eigenen, schönen, großen Raum, der ihr Engagement auch wertschätzt und den sie selbst gestalten dürfen, bekommen.“ Für die Nachwuchsgewinnung ein großes Argument, denn Konz weiß auch, „wir können nur durch die Jugend weiterbestehen.“
„Große Zustimmung“ in den Einsatzabteilungen
Angesprochen auf die Stimmung in den Einsatzabteilungen, wenn es um das Thema Fusion geht, berichtet der Kommandant von einer „großen Zustimmung. Wir haben bislang noch keine Austritte. Es gibt einige Kameraden, die gesagt haben, wir machen auf jeden Fall mit vollem Engagement bis zur Fusion weiter, danach sehen wir weiter.“ Doch auch hier glaubt Konz an die Kraft des neuen Feuerwehrhauses. „Das wird den Kameraden einen Schub geben. Das ist nämlich mehr als ein Quantensprung zu dem, was wir jetzt haben.“
Einen weiteren Vorteil der Fusion sieht Konz in der Tagesverfügbarkeit. „In Ochsenburg beispielsweise ist die Tagesverfügbarkeit nicht so gegeben. Um die Schlagkraft zu gewährleisten, arbeiten wir mit Pfaffenhofen zusammen. Zwischen 6 Uhr und 18 Uhr werden wir alarmiert, wenn in Pfaffenhofen was ist und Pfaffenhofen wird alarmiert, wenn wir ausrücken müssen.“ Und, es wird in absehbarer Zeit noch ein neues Löschfahrzeug geben. „Wir haben bei der gemeinsamen Ausschreibung mitgemacht und haben ein LF10 in der Beschaffung“, berichtet Konz. „Das findet erst einmal noch in Ochsenburg Platz.“
Um, wie es Diana Danner vorgegeben hat, in das neue Feuerwehrhaus, das Ende 2029, Anfang 2030 bezugsfertig sein könnte, als eine Wehr einzuziehen, „starten wir mit der Fusion schon jetzt. Wir machen gemeinsame Übungen, stärken die Zusammenarbeit noch weiter und werden bei den Wahlen im kommenden Jahr schon die Weichen stellen.“
Quelle: Heilbronner Stimme