Aus dem Rathaus | 02.11.2026
Am Samstag, 31. Oktober, pflanzten die Gemeinde Zaberfeld und der Naturschutzverein Zaberfeld traditionell einen Geburtsbaum für die Kinder des Jahrgangs 2025/2026. Mit der jährlichen Pflanzaktion setzten sie ein Zeichen für das Aufwachsen der jüngsten Einwohnerinnen und Einwohner sowie für den Erhalt der heimischen Streuobstkultur.
In diesem Jahr wurde die Ermstäler Knorpelkirsche, die Streuobstsorte des Jahres 2026 in Baden-Württemberg, als Geburtsbaum ausgewählt. Die traditionelle Süßkirsche stammt aus dem Ermstal am Fuße der Schwäbischen Alb. Ihre dunkelroten bis fast schwarzen Früchte sind für ihr aromatisches Fruchtfleisch bekannt. Da alte Obstsorten wie diese zunehmend seltener werden, leistete die Pflanzung zugleich einen Beitrag zum Erhalt der regionalen Sortenvielfalt.
Bürgermeisterin Diana Danner betonte in ihrer Ansprache die besondere Verbindung zwischen dem Baum und den Kindern: Beide brauchen Zeit, Fürsorge und ein gutes Umfeld, um sich entwickeln zu können. Der Baum stehe für das Verwurzeln, Wachsen und Gedeihen – und damit auch für die Zukunft der Kinder und der gesamten Gemeinde. „Ein Baum für einen Jahrgang – und ein Zeichen dafür, dass unsere Gemeinde mit ihren Kindern wächst“, lautete ihre Botschaft.
Zum Geburtsjahrgang 2025/2026 gehörten insgesamt 21 Kinder. Für 13 Kinder lag die Einwilligung der Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten zur Veröffentlichung der Namen und Geburtsdaten auf der Tafel am Geburtsbaum vor. Unabhängig davon, ob die Namen auf der Tafel stehen, ist der Baum allen Kindern dieses Jahrgangs gewidmet.
Ein besonderer Dank galt dem Naturschutzverein Zaberfeld für die langjährige Unterstützung und das Engagement für die Pflege der Bäume. Auch dem Naturkindergarten wurde für die musikalische Umrahmung der Pflanzaktion herzlich gedankt.
Seit 2012 ist die Geburtsbaum-Pflanzaktion ein fester Bestandteil des Gemeindelebens. Sie verbindet den Gedanken des Naturschutzes mit einem herzlichen Willkommenszeichen für die jüngsten Mitglieder unserer Gemeinde und erinnert daran, wie wichtig es ist, Natur und Gemeinschaft für kommende Generationen zu bewahren.




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