Icon Leichte Sprache

Leicht

Icon Translate

translate

See-Ampel

Icon Navi

Navigation

Sanierung und Erweiterung Grundschule

© Gemeinde Zaberfeld - Grundschule Zaberfeld

Unsere Grundschule wird saniert und erweitert

Das Grundschulgebäude stammt aus dem Baujahr 1971 und wurde 1990 erweitert. 

Bereits im Rahmen der Klausur im Oktober 2021 mit dem Gemeinderat wurde eine Teilsanierung des Gebäudes von Seiten der Verwaltung vorgeschlagen. Diese sollte die Gewerke Fenster/Fassade sowie die Belange des Brandschutzes betreffen. Aus der Mitte des Gemeinderates wurde seinerzeit angeregt, das Schulgebäude ganzheitlich zu betrachten.

Auf dieser Sonderseite informieren wir Sie über den weiteren Verlauf der Maßnahme und geben Einblicke in die jeweiligen Bauabschnitte.

Das Architekturbüro Feigenbutz PartgmbB wurde sodann mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie für ein Sanierungskonzept des Gebäudes beauftragt. 

Zwei maßgebliche Belange fanden hierbei Berücksichtigung:

  • Der grundsätzliche Sanierungsstau des Gebäudes
  • Der Anspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2026/2027 (siehe ergänzende Vorlage hierzu)

Für die Belange der energetischen Sanierung wurde die FC-Generalplanung GmbH - Herr Holger Gossner hinzugezogen. Die Ergebnisse der geförderten Energieberatung sind in den Sanierungsplan miteingeflossen. Der Betrieb von Gebäuden trägt maßgeblich zum Verbrauch fossiler Energieträger und damit zur Emission von Kohlendioxid bei. Insbesondere alte, unsanierte Gebäude weisen häufig einen sehr hohen Energiebedarf auf, der jedoch durch eine Verbesserung des baulichen Wärmeschutzes sowie durch die Nutzung energieeffizienter Anlagentechnik stark reduziert werden kann.

Wesentlicher Bestandteil der Energiewende ist die Energieeffizienz von Bestandsgebäuden durch bauliche Maßnahmen zu verbessern. Insbesondere im Gebäudesektor bestehen große Potenziale, Energieverbrauch und CO2-Emissionen zu reduzieren.

Mit dem Grundsatzbeschluss in der März-Sitzung (2023) hat sich der Gemeinderat für eine ganzheitliche Sanierung und Erweiterung entschieden.

In 2024 steht mit der Sanierung unserer Grundschule ein Mammutprojekt in Zaberfeld an, das es in dieser Dimension seit Jahrzehnten nicht gegeben hat. Die Zeit des Bauens wird zu Beeinträchtigungen führen für die Kinder, das Lehrerkollegium aber auch die Eltern werden von dieser Maßnahme im weitesten Sinne betroffen sein.

Verwaltung und Gemeinderat haben sich bewusst einen langen Planungszeitraum von nahezu einem Jahr gegeben, um den Ablauf so gut als möglich zu planen und mögliche Unwägbarkeiten im Vorfeld so gut als möglich auszuräumen.

2024 wird für unsere Grundschule, Schüler*innen und Lehrkräfte ein ganz besonderes Jahr. Denn nach den Osterferien beginnt das Großprojekt Sanierung Grundschule Zaberfeld. Bereits im Februar wird ein Container-Provisorium unterhalb der Mehrzweckhalle aufgestellt. Übergangsweise werden alle Schulklassen in dieses Provisorium umziehen müssen. Nach aktuellem Stand werden auch die Hausaufgaben-, und Ferienbetreuung im Container stattfinden können. Die Osterferien werden genutzt, um das Container-Provisorium einzurichten und alles für den Unterricht nach den Osterferien vorzubereiten. Nachdem die Schüler*innen gut im Provisorium untergebracht sind, starten die Sanierungsmaßnahmen am Grundschulgebäude. Diese werden bis September 2025 andauern, sodass wir zum Schuljahresbeginn 2025/2026 im neu sanierten Gebäude den Schulbetrieb wiederaufnehmen können.

Selbstverständlich wird auch im Container-Provisorium auf die regelmäßige und notwendige Belüftung geachtet. Bereits jetzt finden sogenannte CO2 –Ampeln in unserer Grundschule Verwendung um die Einhaltung des erforderlichen CO2-Wertes gemäß ASR A 3.6 zu gewährleisten. 

 

Insgesamt liegen die Sanierungskosten für die Gemeinde Zaberfeld bei rund 5,8 Mio. €. Wir erhalten eine Landesförderung in Höhe – nach aktuellem Stand – von 3 Mio. €. Für diesen Förderbetrag sind wir sehr dankbar, könnten wir doch ein solches Volumen von alleine nicht stemmen. 

Planunterlagen sanierte Grundschule

Ansicht Nord und Ost
Ansicht Nord und Ost
Ansicht Süd West
Ansicht Süd West
Grundriss EG
Grundriss EG
Dachaufsicht
Dachaufsicht
Schnitt AA und BB
Schnitt AA und BB
Grundriss 1.OG
Grundriss 1.OG

Planunterlagen Container-Provisorium

Provisorium Grundriss EG
Provisorium Grundriss EG
Provisorium Grundriss OG
Provisorium Grundriss OG

Zeitplan kompakt

  • Februar 2024: Aufstellung Container-Provisorium unterhalb der Mehrzweckhalle
  • Osterferien 2024: Einrichtung des Container-Provisoriums
  • ab 08. April 2024 (nach den Osterferien) bis Sanierungsabschluss: Schulbetrieb im Container-Provisorium
  • ab 08. April 2024 (nach den Osterferien): Beginn Sanierungsarbeiten am Schulgebäude
  • September 2025: Abschluss Sanierungsarbeiten am Schulgebäude
  • Schuljahresbeginn nach Sommerferien 2025: Einzug der Klassen in sanierte Grundschule
Pressemitteilung vom 30.03.2024: Falsche Schulcontainer geliefert - Containerprovisorium muss ausgetauscht werden

Da das Unterrichtsprovisorium nicht in Betrieb gehen kann, verzögert sich die Sanierung der Grundschule – Gemeinde organisiert kurzfristig erneuten Umzug

Der Baubeginn für Sanierung und Erweiterung der Zaberfelder Grundschule verzögert sich. Ursache: Das Containerprovisorium kann aus statischen Gründen nicht wie geplant in Betrieb gehen. Alle Container müssen ausgetauscht werden. Das heißt: Die Gemeinde transportiert mit dem Bauhof und Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr in einem Kraftakt das gesamte Schulmobiliar wieder zurück ins Bestandsgebäude, damit der Unterricht nach den Osterferien wie geplant wieder beginnen kann. Das beauftragte Unternehmen hatte bis zuletzt trotz mehrfacher Aufforderung die vorgeschriebenen Prüfnachweise für die Anlage nicht geliefert und hat nun eingeräumt, den falschen Containertyp geliefert zu haben. „Das ist extrem ärgerlich und verursacht einen enormen Aufwand. Zur Bauverzögerung kommt hinzu, dass wir in kürzester Zeit den Umzug rückgängig machen müssen. Ich bin sehr dankbar, dass unser Bauhof und auch Mitglieder der Feuerwehr unterstützen“, erklärt Bürgermeisterin Diana Danner. Etwaige Schadenersatzansprüche lässt die Gemeinde prüfen.


Auftrag im Rahmen eines Vergabeverfahrens erteilt
Um die Grundschule sanieren und erweitern zu können, müssen die Schülerinnen und Schüler vorübergehend aus dem Gebäude ausziehen. Deshalb hat die Gemeinde in einem vorgegebenen Vergabeverfahren eine Containeranlage als Unterrichtsprovisorium ausgeschrieben. Der Auftrag ging im Dezember vergangenen Jahres an ein Unternehmen, das entsprechende Erfahrungen und Referenzen vorweisen konnte. Das Landratsamt Heilbronn als Genehmigungsbehörde hatte dem Unternehmen bereits im Januar mitgeteilt, welche Unterlagen und Prüfnachweise notwendig sind. Im Februar errichtete das Unternehmen die Anlage. Landratsamt und Gemeindeverwaltung forderten mehrfach, auch unter Fristsetzung, die fehlenden Dokumente ein. Jetzt erklärte das Unternehmen, versehentlich die falschen Container geliefert zu haben. Diese seien nicht für eine Schulnutzung konzipiert, sondern für eine Wohnnutzung ausgelegt. Ansätze, die Container so nachzurüsten, dass die statischen Vorgaben erfüllt werden, scheiterten.

Schülerinnen und Schüler stehen im Vordergrund
Für die Gemeinde steht nun im Vordergrund, den Schulbetrieb vom 8. April an
gewährleisten zu können. „Deshalb haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt, um
einen erneuten Umzug organisieren zu können. Das wollen wir auch in der eigenen
Hand haben“, sagt Bürgermeisterin Danner. Da die Containeranlage ausgetauscht
werden muss, kommt es zu einer Verzögerung der Schulsanierung. Die genauen
Auswirklungen auf den Zeitplan lassen sich noch nicht abschätzen.

Pressemitteilung vom 28.03.2023: Gemeinderat fasst Grundsatzbeschluss zur Sanierung und Erweiterung

Neue Klassenzimmer und Mensa: Gemeinderat fasst Grundsatzbeschluss zur Sanierung und Erweiterung des Gebäudes 

Das wird ein Großprojekt für Zaberfeld: Die Grundschule soll saniert und erweitert werden. Diesen Grundsatzbeschluss hat der Gemeinderat jetzt gefasst. Den Planungsauftrag erhielt das Architekturbüro Feigenbutz (Karlsruhe). Im Raum stehen Gesamtkosten von 4,5 Millionen Euro. Die Grundschule wurde 1971 erbaut, ein Anbau 1990 fertiggestellt. Nachdem es bei der Gemeinderatsklausur im Oktober 2021 zunächst nur um die Teilsanierung des Gebäudes gegangen war (Fenster, Fassade, Brandschutz), rückte schon bald eine größere Lösung in den Blick. Das Büro Feigenbutz wurde schließlich mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt – auch vor dem Hintergrund, dass die Gemeinde ab dem Schuljahr 2026/27 dem Anspruch auf Ganztagsbetreuung gerecht werden muss. 

Dreizügigkeit rückt näher

Denn spätestens 2026/27 ist laut einer Hochrechnung der LBBW Kommunalentwicklung GmbH an der Grundschule von einer gesicherten Dreizügigkeit auszugehen. Die Schulleitung prognostiziert diese Dreizügigkeit allerdings schon für das Schuljahr 2023/24. Ein Anbau von weiteren Klassenzimmern ist unumgänglich. 

Nach momentaner Planung ist bei dem Bauprojekt daher neben dem Brandschutz und der Sanierung von Fenstern, Fassade und Dach eine Erweiterung des Erdgeschosses um zwei Klassenzimmer vorgesehen. Weiter geht es um die Ganztagsbetreuung mit dem Anbau einer Mensa sowie die Umgestaltung bestehender Räume. Aus energetischer Sicht wird ergänzend der Einbau einer dezentralen Lüftung und einer Photovoltaikanlage vorgeschlagen, außerdem ein Systemwechsel bei der Heizung hin zur Wärmepumpe. 

Unterricht im Provisorium 

Weil dieser Systemwechsel eine komplette Räumung der Schule erfordert, müssen die Schülerinnen und Schüler rund 18 Monate in Containern unterrichtet werden. Ein Provisorium, das zudem rund 800 000 Euro kosten wird. Der Vorteil aus Sicht der Verwaltung: Die gleichzeitige Ausführung verschiedener Gewerke ermöglicht eine Optimierung der Bauzeit. 

Vor dem Start der Bauarbeiten sind diverse Planungsleistungen erforderlich. Dafür sind 500.000 Euro im Haushalt 2023 bereitgestellt. Die Aufträge für das Schadstoff- und das Baugrundgutachten wurden bereits erteilt, jetzt hat der Gemeinderat weitere Bereiche wie Heizung/Lüftung/Sanitär oder die Tragwerks- und die Elektrofachplanung an Fachingenieure vergeben.

Mehrere Fördertöpfe anzapfen

Für das Projekt gibt es Zuschüsse. Für die ursprüngliche Planung (Fenster, Fassade, Brandschutz) bewilligte das Land der Gemeinde schon 2021 eine Förderung von 270.000 Euro. Nun, da das Projekt deutlich größer wird, können in Absprache mit dem Regierungspräsidium Stuttgart zwei weitere Fördertöpfe genutzt werden: das Programm „Chancen durch Bildung“ (Schulbauförderung) und das Investitionsprogramm zur Ganztagsbetreuung. Zaberfeld erhofft sich hier Gelder in Höhe von 230.000 und 500.000 Euro. 

Für die geplanten energetischen Maßnahmen ist zudem eine Förderung aus dem BEG-Programm (Bundesförderung für effiziente Gebäude) möglich – voraussichtlich rund 500.000 Euro. 

Vorentwurf bis Mitte Mai 

Bis Mitte Mai soll das Büro Feigenbutz die Vorentwurfsplanung samt den Kostenschätzungen erarbeiten. Auf dieser Basis können dann die endgültigen Kosten ermittelt werden. Im Moment sieht die Rechnung so aus: Den Gesamtkosten von rund 4,5 Millionen Euro stehen zunächst Fördergelder von rund 1,3 Millionen Euro gegenüber. Rund zwei Millionen Euro der Baukosten werden sich durch Zuschüsse und Energieeinsparungen amortisieren, sodass die Gemeinde langfristig rund zwei Millionen Euro (zuzüglich etwaiger Folgekosten) in den Haushalten finanzieren muss.

Aufbau der Containerschule (PM vom 20.2.2024)

Was gibt es spannenderes als eine Baustelle direkt vor der Schule? Natürlich sind unsere Schülerinnen und Schüler mit dabei und beobachten gebannt, wie der große Kran einen Container nach dem anderen auf dem „neuen“ Schulgelände platziert.

In den nächsten Wochen bis zu den Osterferien wird die Containerschule eingerichtet. Der bevorstehende Umzug löst eine leichte Unruhe bei uns aus, aber wenn wir alle anpacken, schaffen wir das!

Für den 08. April ist der Baubeginn der Schulsanierung geplant. Dann heißt es, Geduld haben. Ungefähr anderthalb Jahre sollen die Bauarbeiten dauern. Wir freuen uns schon sehr auf unsere alte Schule in neuem Glanz!